Die BVG darf sich eine mögliche Verlängerung der U-Bahnlinie 6 nicht selbst verbauen

Die BVG plant südlich der Endstation Alt-Mariendorf den Bau eines Gleichrichterwerkes. Die Baumaßnahme selbst soll etwa zwei Jahre dauern und dürfte auf dem Mariendorfer Damm für Behinderungen sorgen. Außerdem ist diese Anlage genau am Ende des bereits bestehenden Tunnelbaus vorgesehen und würde damit einer Verlängerung der U-Bahn nach Süden im Wege stehen.

Im gestrigen Ausschuss für Straßen, Verkehr, Grün und Umwelt wurde dieser Plan äußerst kritisch gesehen und einer auch von der CDU getragenen Beschlussempfehlung zugestimmt, die der BVG empfiehlt, dass die Weiterführung der Gleise nach Süden nicht verhindert werden darf.
„Es wäre doch wie in Schilda, wenn die BVG eine 30 Millionen Euro teure Anlage ausgerechnet dort errichtet, wo sie eine mögliche Erweiterung des U-Bahnnetzes nach Süden blockiert,“ so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Ralf Olschewski.

„Wir sehen doch gerade anhand der aktuellen Verkehrslage in den südlichen Ortsteilen von Neukölln und Tempelhof aufgrund der parallelen Sperrungen der U7 ab Britz-Süd und der S 2 ab Priesterweg, wie viel Pendlerverkehr die beiden Linien aufnehmen können, wenn sie in Betrieb sind. Da kann es nicht sein, dass man sich solch ein Ausbaupotential bei der U6 im wahrsten Sinne des Wortes verbaut, “ kritisiert der Lichtenrader CDU-Verordnete Christian Zander.

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