Ausschreitungengen zu Sylvester

Künftig verhindern!

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht davon, dass sich Übergriffe – insbesondere auf Polizisten – in diesem Kiez zu einer Art gefährlichem „Trendsport“ entwickelt haben. Für den Vorsitzenden der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg ein unhaltbarer Zustand. „Polizisten und Feuerwehrleute gehen hohe Risiken ein, um uns alle zu schützen. Wir müssen daher alles dafür tun, damit unseren Einsatzkräften wieder der ihnen gebührende Respekt entgegengebracht wird“, so Steuckardt.

Die CDU-Fraktion hat daher umgehend gehandelt. In einem Antrag fordert sie das Bezirksamt auf, sich diesem Problem zu stellen und gemeinsam mit dem Quartiersmanagement und der Polizei ein Konzept für Silvester kommenden Jahres zu entwickeln. Auch das bezirkliche Ordnungsamt soll daran mitwirken, dass die Situation vor Ort nicht erneut eskaliert.

„Bezirksbürgermeisterin Schöttler (SPD) kann und darf nicht weiter die Augen vor den Problemen im Schöneberger Norden verschließen. Der Nollendorfplatz und Teile des „Regenbogenkiezes“ sind einer von 9 kriminalitäsbelasteten Orten Berlins, der Kurfürstenkiez ist mit weitem Abstand Berlins schlimmster Straßenstrich und der Kiez um die Potsdamer Straße gilt unterdessen zu Silvester als „No-Go-Area“ – es wird endlich Zeit, dass die Bezirksbürgermeisterin aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und etwas unternimmt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Mit den angegriffenen Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr Lichtenrade wird die CDU-Fraktion zeitnah das Gespräch suchen. Dabei soll erörtert werden, in welcher Form auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützt werden können.


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