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30.05.2017 | Hagen Kliem
Football’s coming home
Die Bezirksverordneten von Tempelhof-Schöneberg folgten in ihrer Sitzung am 17. Mai einem Vorschlag der CDU-Fraktion. Sie forderten das Bezirksamt auf, zu prüfen, wie und wo im Bezirk ein Fußballstadion für die 3. Liga entstehen kann.
Bezirksstadträtin Jutta Kaddatz und der Bezirksverordnete Hagen Kliem bei der Einweihung der Informationstafel der Berliner Fußballroute in der Eisenacher Straße in Mariendorf.

Der Verein Viktoria 1889 spielt zurzeit sehr erfolgreich in der Regionalliga Nordost (4. Liga) und musste bei der Abgabe der Lizenzunterlagen für die 3. Liga feststellen, dass in Berlin nur das Olympiastadion und die Alte Försterei die Anforderungen des DFB an ein Stadion der 3. Liga erfüllen. Die Richtlinien des DFB sehen beispielsweise vor, dass eine Zuschauerkapazität von 10.000 Plätzen vorhanden ist. Ebenso sind eine Rasenheizung und eine ausreichend helle Flutlichtanlage (mindestens 800 Lux) erforderlich.

Der Verein Viktoria 1889 ist einer der ältesten Vereine Deutschlands und hat seinen Ursprung in Tempelhof. Tempelhof gilt als die Heimstatt des deutschen Fußballs, denn auf dem Tempelhofer Feld wurde um 1880 erstmals in Deutschland gekickt und in Mariendorf fand das erste Länderspiel - Deutschland gegen England - auf deutschem Boden statt. Sollte es gelingen, ein Fußballstadion für Viktoria 1889 in Tempelhof zu schaffen, so könnte man zurecht behaupten: Football’s coming home.

„Der Weg zu einem Stadion für Viktoria 1889 in Tempelhof ist lang. Mit dem gestern beschlossenen Antrag wurde aber ein erster Schritt unternommen“, freut sich Hagen Kliem, Bezirksverordneter für Lichtenrade und sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg. Der von ihm in Abstimmung mit Viktoria 1889 initiierte Antrag wurde von den Fraktionen von SPD und Grünen als Mitantragsteller unterstützt und auch die FDP-Fraktion befürwortete das Anliegen. Die Fraktion „Die Linke“ war gegen ein Fußballstadion in Tempelhof und die AfD-Fraktion enthielt sich.



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