Anlässlich des 11. Todestages von Hatun Sürücü versammelten sich am 07. Februar 2016 zahlreiche Menschen an dem von der CDU initiierten Gedenkstein in der Oberlandstraße. Neben ehemaligen Freunden und Wegbegleitern waren auch zahlreiche Landes- und Bezirkspolitiker anwesend, um an das Schicksal der tapferen jungen Frau zu erinnern.

Hatun Sürücü, eine Deutsche kurdisch-türkischer Abstammung, war durch ihren Bruder ermordet worden, weil sie ein selbstbestimmtes Leben frei von kulturellen und familiären Zwängen führen wollte. Der Mord löste eine landesweite Debatte über Gewalt im Namen der Ehre und patriarchale Familienstrukturen in Deutschland aus. Die junge Frau wurde dabei zum Symbol für die Opfer von Gewalttaten im Namen der Ehre, aber auch für ihr mutiges und tapferes Bespiel, da sie sich von ihrer Familie löste, um ein selbstbestimmtes Leben zu leben.

Bei der Gedenkveranstaltung waren unter anderem BVV-Vorsteherin Petra Dittmeyer, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Jutta Kaddatz und der Abgeordnete Markus Klaer anwesend. Im Namen der BVV-Fraktion der CDU legten der Vorsitzende des Ausschusses für Frauen-, Queer- und Inklusionspolitik Matthias Steuckardt und der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Kultur Detlef Rödiger ein Blumengebinde nieder.

„Die CDU stellt sich entschlossen gegen die Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen. Wir bestärken alle Frauen und Mädchen - egal welcher Herkunft – darin, ihren Lebensentwurf frei zu wählen und selbstbewusst zu verwirklichen. Gegen häusliche Gewalt und sonstige Gewalt gegen Frauen muss mit der gebotenen Härte vorgegangen werden. Die CDU steht daher in engem Kontakt mit den Betroffenenorganisationen und unterstützt diese in ihrer Arbeit“, das machte Jutta Kaddatz am Rande der Veranstaltung deutlich.

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